Massentests

Die Garde ist mit 600 Soldaten in die Abwicklung der Massentests involviert. Unter dem Kommando von Oberstleutnant Gerald Jaindl werden Jägersoldaten den Zu- und Abstrom der Menschen regeln, das medizinische Personal unterstützt die Tests. Ab Freitag, den 4. Dezember 2020 0800 Uhr früh sind die Teststrassen geöffnet. Bis Samstag, den 12. Dezember bleiben sie geöffnet, jeweils täglich von 0800-1800 Uhr.

Alle Details sowie den Link zur Anmeldung (unbedingt notwendig) findet ihr hier: https://coronavirus.wien.gv.at/site/massentests/

Covid19-Massentest in der Marx Halle in Wien

Oberstleutnant Jaindl von der Garde ist verantwortlich für die 60 Teststraßen des Covid19-Massentests in der Marx Halle in Wien. Im Pul4-Interview erklärt er die Abläufe und den Einsatz der Garde bei den Tests.

Begrüssung 1. Gardekompanie

Grundwehrdienst unter besonderen Bedingungen. So könnte man die Situation bei der 1. Gardekompanie in Allentsteig beschreiben. Durch gesteigerte Hygienemassnahmen, regelmässige Tests der gesamten Truppe, Masken und Abstand bleiben wir trotz Pandemie einsatzbereit.

Todesnachricht Gardekamerad Peter Lichtner-Hoyer

Die Gardekameradschaft trauert um Oberst Peter-Lichtner Hoyer.

In Memoriam Oberst Peter Lichtner-Hoyer

Er war der vielseitigste Spitzensportler seiner Zeit und der erste Reit-Star Österreichs: Peter Lichtner-Hoyer. Am 23. November verstarb der Doyen der heimischen Reiterei in Alter von 94 Jahren.

Vielseitigkeit – nur wenige verkörpern diesen Begriff wie Peter Lichtner-Hoyer. 1925 in Graz geboren, galt der Sohn einer Offiziersfamilie während seiner Zeit im aktiven Sport als Ausnahmeathlet sondergleichen. Skispringen, Alpinskifahren, Schießen, Fechten, Laufen, moderner Fünfkampf, Rennreiten, Dressur, Springreiten, Military – in nicht weniger als 21 (!) Disziplinen bestritt Peter Lichtner-Hoyer rund 5000 Wettkämpfe und nahm an 24 Welt- und Europameisterschaften sowie zwei Olympischen Spielen teil. Dabei war er nicht bloß einer von vielen, sondern meistens ganz vorne mit dabei: 1500 Siege und unzählige Platzierungen stehen in seiner Erfolgsbilanz. Einen seiner unvergessenen Triumphe feierte Lichtner-Hoyer 1967 in der Wiener Stadthalle, als er vor tobendem Publikum das Mächtigskeitsspringen gewann – ex aequo mit einem gewissen Hugo Simon, der damals noch für die BRD ritt.

Beinahe ebenso lang wie die Liste seiner Erfolge ist die seiner Verletzungen. 24 Gehirnerschütterungen, zwölf Rippenbrüche, zwei lädierte Achillessehnen, eine zusammengeflickte Schulter, eine Halswirbelfissur sowie eine Gehirnprellung, die ein mehrtägiges Koma bedingte, zählt Peter Lichtner-Hoyers 2015 erschienen Biographie auf – zusätzlich zu einem Kopfschuss und einem zerschmetterten Knie, die er vom Dienst an der Front im Zweiten Weltkrieg mit nach Hause brachte. Dass er trotz alledem immer wieder aufstand und weitermachte zeigt, was für ein Mensch Peter Lichtner-Hoyer war. Ein Kämpfer, ein Stehaufmann. Einer, der sich von nichts und niemandem unterkriegen ließ. Auch nicht vom Alter.

Bei seinen Wettkämpfen trug er stets die Uniform und repräsentierte damit das Bundesheer, die Garde weltweit.

Gefechtsdienst 3. Kompanie

In der Maria-Theresien-Kaserne üben wir nicht nur den Exerzierdienst. Das weitläufige Kasernenareal ist ideal um Standardsituationen in Fleisch und Blut übergehen zu lassen. Natürlich achten wir auf die COVID-19 Maßnahmen, halten Abstände und tragen Mund-Nasen-Schutz.

Traditionsraum virtuell

Oberstleutnant Alexander Eidler, der verdiente Traditionsoffizier der Garde, hat heute den Soldaten der 2. Gardekompanie eine Einführung in unseren virtuellen Traditionsraum gegeben. Aufgrund der derzeitigen COVID Situation ist der Zugang zum realen Traditionsraum limitiert, deshalb haben wir uns entschlossen diesen virtuell zugänglich zu machen.

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