Unser Gardekamerad, ehemaliger Kompaniekommandant und Kraftfahroffizier Günter Kuhn ist leider im 82. Lebensjahr verstorben.

Unser Gardekamerad, ehemaliger Kompaniekommandant und Kraftfahroffizier Günter Kuhn ist leider im 82. Lebensjahr verstorben.

Der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig übergab heute an den Militärkommandanten Brigadier Kurt Wagner und den Gardekommandanten Oberstleutnant Thomas Güttersberger Weihnachtsgeschenke für unsere Soldaten der 5. Gardekompanie im Auslandseinsatz. Danke Herr Bürgermeister!
Unser Mitglied, Vizeleutnant i.R. Karl HABITZL ist am 20.11.2020 nach langem, schwerem Leiden im 82. Lebensjahr von uns gegangen.
Die Trauerfeier für unseren heimgegangenen Kameraden findet am Donnerstag, den 3. Dezember 2020 um 11:00 Uhr auf dem Inzersdorfer Friedhof (Wien 23; Kolbegasse 34) statt. Den coronabedingten hEinschränkungen folgend wird unser Vorstandsmitglied Oberstleutnant a.D. SR Alexander Eidler einen Kranz am Sarg des Heimgegangenen stellvertretend für uns alle niederlegen und ein Trompeter der Gardemusik den Zapfenstreich als letzten Gruß der GARDE und der GARDEKAMERADSCHAFT intonieren.

Oberstleutnant Jaindl von der Garde ist verantwortlich für die 60 Teststraßen des Covid19-Massentests in der Marx Halle in Wien. Im Pul4-Interview erklärt er die Abläufe und den Einsatz der Garde bei den Tests.
Ein Bild aus 1956 zeigt das Soldatenheim in der Fasangartenkaserne, heute Maria Theresien Kaserne.
Feldlagerwoche und Zielüberprüfung der BA1-Ziele der 2. Gardekompanie unter Unterstützung der Stabskompanie am Truppenübungsplatz in Bruck Neudorf. (Foto: Kaswurm)
Die Gardekameradschaft trauert um Oberst Peter-Lichtner Hoyer.

Er war der vielseitigste Spitzensportler seiner Zeit und der erste Reit-Star Österreichs: Peter Lichtner-Hoyer. Am 23. November verstarb der Doyen der heimischen Reiterei in Alter von 94 Jahren.
Vielseitigkeit – nur wenige verkörpern diesen Begriff wie Peter Lichtner-Hoyer. 1925 in Graz geboren, galt der Sohn einer Offiziersfamilie während seiner Zeit im aktiven Sport als Ausnahmeathlet sondergleichen. Skispringen, Alpinskifahren, Schießen, Fechten, Laufen, moderner Fünfkampf, Rennreiten, Dressur, Springreiten, Military – in nicht weniger als 21 (!) Disziplinen bestritt Peter Lichtner-Hoyer rund 5000 Wettkämpfe und nahm an 24 Welt- und Europameisterschaften sowie zwei Olympischen Spielen teil. Dabei war er nicht bloß einer von vielen, sondern meistens ganz vorne mit dabei: 1500 Siege und unzählige Platzierungen stehen in seiner Erfolgsbilanz. Einen seiner unvergessenen Triumphe feierte Lichtner-Hoyer 1967 in der Wiener Stadthalle, als er vor tobendem Publikum das Mächtigskeitsspringen gewann – ex aequo mit einem gewissen Hugo Simon, der damals noch für die BRD ritt.
Beinahe ebenso lang wie die Liste seiner Erfolge ist die seiner Verletzungen. 24 Gehirnerschütterungen, zwölf Rippenbrüche, zwei lädierte Achillessehnen, eine zusammengeflickte Schulter, eine Halswirbelfissur sowie eine Gehirnprellung, die ein mehrtägiges Koma bedingte, zählt Peter Lichtner-Hoyers 2015 erschienen Biographie auf – zusätzlich zu einem Kopfschuss und einem zerschmetterten Knie, die er vom Dienst an der Front im Zweiten Weltkrieg mit nach Hause brachte. Dass er trotz alledem immer wieder aufstand und weitermachte zeigt, was für ein Mensch Peter Lichtner-Hoyer war. Ein Kämpfer, ein Stehaufmann. Einer, der sich von nichts und niemandem unterkriegen ließ. Auch nicht vom Alter.
Bei seinen Wettkämpfen trug er stets die Uniform und repräsentierte damit das Bundesheer, die Garde weltweit.

Überreichung der Anerkennungsprämien für verdiente KPE Soldaten der 5. Gardekompanie durch den NCC ObstdG Helmut FIEDLER in Camp BUTMIR in SARAJEWO.
Wenn plötzlich nur noch die Notbeleuchtung funktioniert ….
Übung „AUTARK20“ – Szenario: großflächiger Stromausfall im Süden Wiens. Die #Garde übt mit dem Ziel vorbereitet zu sein, für den Fall , dass es passiert. Die Aufrechterhaltung der Führungsfähigkeit der Kommanden und die Einsatzbereitschaft der Soldaten hat dabei oberste Priorität.
Vorsorge spielt hier eine entscheidende Rolle: Von der Notrstromversorgung von Gefechtsständen und lebensnotwendiger Infrastruktur in der Kaserne, bis hin zu persönlichen Bevorratungen von Lebensmitteln.
Auch die Krisenvorsorge in der Familien der Soldaten zu Hause ist entscheidend, damit diese beruhigt ihre Aufträge erfüllen können.
(Foto: Kaswurm)
Anlässlich des 82. Jahrestages der Novemberpogrome legte Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka, in Vertretung von Bundespräsident Alexander Van der Bellen, beim Mahnmal für die Opfer der Shoa am Judenplatz einen Kranz nieder. Die Garde unterstützte mit Ehrendiensten und einem Trompeter.(Foto: Peter Lechner/HBF)