Überreichung von Beglaubigungsschreiben an Bundespräsident Alexander Van der Bellen

Bundespräsident Alexander Van der Bellen empfing vergangenen Dienstag folgende Botschafterinnen und Botschafter in der Präsidentschaftskanzlei und nahm ihre Beglaubigungsschreiben entgegen:

S.E. Herrn Asadollah ESHRAGH JAHROMI, Botschafter der Islamischen Republik Iran

I.E. Frau Maria Eugenia ECHEVERRIA HERRERA Vda. De DE PURY, Botschafterin der Republik Peru

I.E. Frau Pattarat HONGTONG, Botschafterin des Königreichs Thailand

S.E. Herrn Toufique HASAN, Botschafter der Volksrepublik Bangladesch

S.E. Herrn Alexander MAISURADZE, Botschafter von Georgien 

Der Empfang mit militärischen Ehren am Ballhausplatz erfolgte durch die 4. Gardekompanie und der Militärmusik Burgenland. 

Fotos/Text: Bundesheer/HBF/Garde

Verabschiedung der 5. Gardekompanie in den Auslandseinsatz

Bei einem militärischen Festakt in der Maria Theresien-Kaserne wurden die Soldatinnen und Soldaten der 5. Gardekompanie feierlich in den AUTCON42/EUFOR Auslandseinsatz verabschiedet. Die Gardesoldaten sind in den nächsten 6 Monaten in Bosnien und Herzegowina für die Friedenssicherung eingesetzt. Der Einsatz ist ein klares Bekenntnis zur Republik Österreich und aktiv am Sicherheitsgeschehen mitzuwirken. Der Militärkommandant Brigadier Kurt Wagner lobte die Bereitschaft der Gardekompanie – „Durch Ihren Einsatz sorgen Sie nicht nur im Bosnien und Herzegowina für Sicherheit sondern auch in ganz Europa.“ „Die 5. Kompanie“ – Mit einem eigens komponierten Musikstück verabschiedeten sich die Gardisten musikalisch in den Einsatz.

Fotos/Text: Bundesheer/Garde

Tag der Wachtmeister 2025

Am Freitag, den 28. Februar, erfolgte in Enns der feierliche Festakt zur Übernahme der neuen Wachtmeister in das Österreichische Bundesheer. Insgesamt 414 junge Unteroffiziere, darunter 24 Gardisten, haben ihre 18-monatige Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.

Der Festakt für die Berufs- und Milizsoldaten wurde auf dem Hauptplatz in Enns abgehalten und fand im Beisein von Generalsekretär Arnold Kammel, dem Landtagsabgeordneten Wolfgang Stanek sowie Generalstabschef General Rudolf Striedinger statt.

Foto/Text: Bundesheer

Die Garde trauert um Rekr Roman Pschill

Gardesoldat Rekr Roman Pschill ist nach kurzer, schwerer Erkrankung im Krankenhaus eines natürlichen Todes verstorben.

Die Garde bekundet ihre tiefe Trauer und spricht ihre Anteilnahme den Angehörigen aus.

Kranzniederlegung 90. Gründungstag Gardebataillon in der Stiftkirche

Anlässlich des 90. Gründungstages legten am 27.02.2025 Abordnungen der Garde – an der Spitze der derzeitige Kommandant Oberst Georg Frischeis – und der Gardekameradschaft – vertreten durch Ehrenpräsident General in Ruhe Karl Majcen und Vizepräsident Vizeleutnant Johann Sogl –  in der Wiener Stiftkirche bei der Gedenktafel für die gefallenen und verstorbenen Mitglieder der „Kameradschaft der Angehörigen des ehemaligen Österreichischen Gardebataillons der 1. Republik“ Kränze nieder. Die ehemaligen Gardekommandanten Oberst in Ruhe Udo Liwa und Brigadier Stefan Kirchebner nahmen daran teil, ebenso der Militärkommandant von Wien, Brigadier Kurt Wagner.

Der Wiener Militärpfarrer und Mitglied der Gardekameradschaft, Militärerzdekan Harald Tripp, betonte in seiner Kurzansprache die Werte, die „ehemaligen“ und die „heutigen“ Gardisten verbindet: äußere und innere Disziplin bei Repräsentationsaufgaben, Verlässlichkeit und Pflichtbewusstsein bei Einsatzaufgaben.

Fotos/Text: Bundesheer/Garde

Vor 90 Jahren: Aufstellung „Österreichisches Gardebataillon“

Am 1. März 1935 wird „zur Versehung des gesamten Sicherheits- und Ehrendienstes um die Person des Bundespräsidenten und der höchsten Regierungsmitglieder sowie zur Versehung des Sicherheits- und Ehrendienstes im Regierungsgebäude am Ballhausplatz (Anmerkung: dem heutigen Bundeskanzleramt, damals zugleich Sitz des Bundespräsidenten und des Bundeskanzlers) im Rahmen der bewaffneten Macht ein Gardebataillon“ aufgestellt (entsprechend vorangegangener Ministerratsvortrag aus 1934).

Die Aufstellung erfolgte als Konsequenz des Putschversuches vom 25. Juli 1934, wo illegale Nationalsozialisten in gestohlenen Bundesheeruniformen die Wachablöse ausnutzend in das Bundeskanzleramt eindrangen und Bundeskanzler Engelbert Dollfuss töteten.

Innerhalb des Gardebataillons fanden nur Soldaten mit „sehr guter Dienstbeschreibung“ und „überprüfter Verlässlichkeit“ Verwendung – Bestimmungen, die aufgrund der grassierenden Unterwanderung auch des Bundesheeres durch den aufkeimenden Nationalsozialismus, nachvollziehbar sind.

Das Gardebataillon wurde in der Wiener Stiftkaserne aufgestellt und in weiter Folge in der leerstehenden Hofburg untergebracht.

In Anlehnung an die „k.u.k. Leibgardeinfanterie“, welche am Kaiserhof Wach- und Protokollaufgaben zu versehen hatte, erfolgte die Uniformierung mit der „Fangschnur“ (Gardeschnur) und den scharlachrot-weißen Aufschlägen – möglichweise im Einklang mit dem Wahlspruch „Ehre und Pflicht“: weiß für die Ehre (Reinheit) und rot für die Pflicht (Farbe des Blutes). Als Insignium wurde dem Gardebataillon, da die Fahne der Leibgardeinfanteriekompanie zerschlissen war, die Fahne der k.u.k. Trabantenleibgarde aus dem Heeresmuseum (dem heutigen Heeresgeschichtlichen Museum) zugewiesen.

Als Teil der „schnellen Division“ nahm das Gardebataillon an mehreren Übungen des Bundesheeres teil.

Die Dramatik des März 1938 erlebte das Gardebataillon hautnah mit:

Ein Wachzug unter dem Kommando des Oberleutnant Friedrich Birsak verhinderte in der Nacht zum 12. März unter Androhung von Waffengewalt die Besetzung der Residenz des Bundespräsidenten Wilhelm Miklas durch SS-Angehörige unter der Führung von Otto Skorzeny.

Als sich Arthur Seyß-Inquart am 12. März gegen 02:00 Uhr als neuer Bundeskanzler auf dem Balkon des Bundeskanzleramtes zeigte, haderten die in der gegenüberliegenden Amalienburg versammelten Offiziere damit, ob sie zu den Waffen greifen sollen –  so die Aussage von Alfred Nagl, der damals im Gardebataillon diente.

Kurz nach Mitternacht des 12. März wurde – der mittlerweile Altbundeskanzler – Kurt Schuschnigg zu seiner Wohnung beim Belvedere gebracht, wo ebenfalls Gardesoldaten unter Major Wilhelm Karress, Wachdienst versahen. In den Morgenstunden forderten 30 bis 40 SA-Angehörige Einlass, der ihnen durch die Wache verwehrt wurde. Die Gardisten missachteten auch Seyss-Inquarts Befehl abzurücken und wurden erst am Abend von SS-Männern abgelöst.

Mit 5. April 1938 wurde das Gardebataillon schlussendlich aufgelöst und dessen Angehörige – ausschließlich Berufssoldaten – in die Wehrmacht übernommen. Viele von ihnen sind im Zweiten Weltkrieg gefallen.

Mit 5.April 1938 wurde das Gardebataillon schlussendlich aufgelöst und dessen Angehörige – ausschließlich Berufssoldaten – in die Wehrmacht übernommen. Viele von ihnen sind im Zweiten Weltkrieg gefallen.

Nach dem Ende des Weltkrieges sammelten sich 180 „Ehemalige Gardisten“ in der „Kameradschaft der Angehörigen des ehemaligen Österreichischen Gardebataillons der 1. Republik“, darunter auch – mittlerweile zum Major befördert und an am 26. September 1955 in Wien an der Spitze der Provisorischen Grenzschutzabteilung von Bundespräsident Theodor Körner empfangene  – Friedrich Birsak und der spätere der spätere Zeremonienmeister bei den Olympischen Winterspielen 1964 und 1976 in Innsbruck, Rittmeister (Hauptmann) Alfred Nagl.

Als am 15. Mai 1957 das „Gardebataillon“ der Zweiten Republik aus der Provisorischen Grenzschutzabteilung (1955) bzw. dem Heereswachtbataillon (1956) hervorging – in diesem Zusammenhang erfolgte durch das demokratische Österreich die neuerliche Ausstattung der Gardesoldaten mit Fangschnur, scharlachrot-weißen Aufschlägen sowie Übergabe der Fahne der Trabantenleibgarde – suchten die Angehörigen des ehemaligen Österreichischen Gardebataillons einen losen Kontakt zu diesem neuen Truppenkörper. Einer Aufnahme „neuer“ Gardisten in die Kameradschaft der „ehemaligen“ stand man jedoch sehr reserviert entgegen.

Erst 1987 konnte man sich auf Initiative des Kommandanten des Gardebataillons, des damaligen Oberstleutnant Udo Liwa, und angesichts einer immer geringeren werdenden Anzahl „ehemaliger“ zur Gründung eines neuen Traditionsvereines aller Gardisten durchringen, der den Namen „Gardekameradschaft“ erhielt.

Mit Brigadier in Ruhe Alfred Nagl verstarb am 13. Februar 2021 in seinem 106. Lebensjahr nicht nur ein Mitglied der „Gardekameradschaft“, sondern auch der letzte Angehörige des „Österreichischen Gardebataillons“.

Als sich Arthur Seyß-Inquart am 12. März gegen 02:00 Uhr als neuer Bundeskanzler auf dem Balkon des Bundeskanzleramtes zeigte, haderten die in der gegenüberliegenden Amalienburg versammelten Offiziere damit, ob sie zu den Waffen greifen sollen –  so die Aussage von Alfred Nagl, der damals im Gardebataillon diente.

Mit 5.April 1938 wurde das Gardebataillon schlussendlich aufgelöst und dessen Angehörige – ausschließlich Berufssoldaten – in die Wehrmacht übernommen. Viele von ihnen sind im Zweiten Weltkrieg gefallen.

Nach dem Ende des Weltkrieges sammelten sich 180 „Ehemalige Gardisten“ in der „Kameradschaft der Angehörigen des ehemaligen Österreichischen Gardebataillons der 1. Republik“, darunter auch – mittlerweile zum Major befördert und an am 26. September 1955 in Wien an der Spitze der Provisorischen Grenzschutzabteilung von Bundespräsident Theodor Körner empfangene  – Friedrich Birsak und der spätere der spätere Zeremonienmeister bei den Olympischen Winterspielen 1964 und 1976 in Innsbruck, Rittmeister (Hauptmann) Alfred Nagl.  

Als am 15. Mai 1957 das „Gardebataillon“ der Zweiten Republik aus der Provisorischen Grenzschutzabteilung (1955) bzw. dem Heereswachtbataillon (1956) hervorging – in diesem Zusammenhang erfolgte durch das demokratische Österreich die neuerliche Ausstattung der Gardesoldaten mit Fangschnur, scharlachrot-weißen Aufschlägen sowie Übergabe der Fahne der Trabantenleibgarde – suchten die Angehörigen des ehemaligen Österreichischen Gardebataillons einen losen Kontakt zu diesem neuen Truppenkörper. Einer Aufnahme „neuer“ Gardisten in die Kameradschaft der „ehemaligen“ stand man jedoch sehr reserviert entgegen.

Fotos/Text: Bundesheer/Garde

FRÜHLINGSKONZERT DER GARDEMUSIK

26. März 2025 um 19:00 Uhr in der Wiener Hofburg

Preis: € 30,-
www.diegarde.at

Karten ab 03. März 2025
05 02 01 / 10 42 091
Mo-Do 9-11 und 13-15 Uhr,
Fr 9-11 Uhr
karten@diegarde.at

Flaggenparade der Garde

Im Zuge der Flaggenparade in der Maria Thersien Kaserne fand eine Beförderung und Verabschiedung in den wohlverdienten Ruhestand statt. Vizeleutnant Franz Windstey wurde in den Ruhestand verabschiedet und Wachtmeister Stefan Draxler wurde zum Oberwachtmeister befördert.

Fotos/Text: Bundesheer/Garde