70 Jahre B-Gendarmerie

Das Bundesheer feierte den 70. Geburtstag seiner Vorgänger mit großem Antreten und einer Ausstellung in Straß in der Steiermark. Die Erzherzog-Johann-Kaserne hatte vergangenes Wochenende allen Grund zu feiern: 170 Jahre Garnisonsstadt, Tag der offenen Tür und ein Festakt anlässlich „70 Jahre B-Gendarmerie“.

Das Bundesheer erinnerte an den runden Geburtstag seiner Vorfeldorganisation in Straß mit Teilnahme der 3. Gardekompanie als Ehrenkompanie, Fahnentrupps der Traditionstruppenkörper aus ganz Österreich und des Kameradschaftsbundes der Steiermark.

Viele Ehrengäste folgten der Einladung des Kommandanten der Straßer Kaserne, Oberstleutnant Georg Pilz. Nach einer militärhistorischen Würdigung von Oberst Peter Steiner aus dem Heeresgeschichtlichen Museum gab General in Ruhe Karl Majcen bewegende Einblicke als Zeitzeuge des ersten Kurses der B-Gendarmerie in Straß im Jahr 1952.

Fotos: Garde / Wallner

Akkreditierungen im „Inneren Burghof“

Die Botschafter von Chile, Turkmenistan, Sudan, Estland, Kuwait, Nepal, Tschechien und Belgien überreichten vergangenen Donnerstag Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen ihre Beglaubigungsschreiben. Der Empfang mit militärischen Ehren im inneren Burghof erfolgte durch die 3. Gardekompanie und der Gardemusik Wien. 

Fotos: Garde / Wallner

Körperausbildung „Military Fitness“ bei der 5. GdKp in der Maria Theresien Kaserne

„Military Fitness“ ist ein Trainingskonzept, welches wie der Name schon vermuten lässt, seine Wurzeln in den Streitkräften findet. Diese speziellen Leibesübungen sind von Soldaten für Soldaten entwickelt. Die Übungen im „Military Fitness“ sollen die Soldaten auf alle Arten von Belastungen, sowohl physisch als auch psychisch stählern. Hier rührt auch der amerikanische Slogan „sweat saves blood“, also Schweiß spart Blut, her.

Im Schwerpunkt werden Übungen beim „Military Fitness“, in Gefechtsbekleidung ausgeführt. Das heißt, dass der Sport mit Stiefeln, Uniform und oft auch Waffe plus Marschgepäck ausgeführt wird. Somit besteht ein erster großer Unterschied zu normalen Sportbetätigungen. Sämtliche Übungen werden in kaum komfortabler Kleidung, die zudem vieles deutlich erschwert, durchgeführt.

Diese Übungen sind bei hoher Intensität und kurzen Intervallen echte „Workout-Killer“. Die Übungen trainieren immer den gesamten Körper. Jeder einzelne Muskelstrang wird beansprucht.

Fotos: Garde / Wallner

Übung der 3. GdKp zum Schutz des Grenzraumes am Truppenübungsplatz Bruck Neudorf

Die Soldaten sollen illegale Grenzübertritte verhindern. Dazu wird ein sicherheitspolizeilicher Assistenzeinsatz trainiert. Im Übungsszenario versuchen verschiedenste Personenkreise die Staatsgrenze nach Österreich illegal zu überschreiten. Auftrag ist es, die Staatsgrenze zu überwachen und diese illegalen Grenzübertritte zu verhindern.

Fotos: Garde / Wallner

Die Garde, einer der elitärsten und traditionsreichsten Verbände des Bundesheeres steht unter neuem Kommando

Oberst des Generalstabes Markus Reisner hat im Beisein vom Militärkommandanten von Wien sowie zahlreichen Ehrengästen aus Militär, Politik und Wirtschaft offiziell bei einem militärischen Festakt in der Maria-Theresien Kaserne das Kommando über die Garde übernommen. Als sichtbares Zeichen für die Kommandoübernahme wurde das Insignium Garde vom Militärkommandanten von Wien, Brigadier Kurt Wagner, an Oberst des Generalstabes Markus Reisner übergeben.

Fotos: Garde / Ristanovic

Ausbildung für den sicherheitspolizeilicher Assistenzeinsatz, Scharfschiessen und Überprüfungsmarsch der 3. GdKp

Die Rekruten der 3. Gardekompanie absolvierten vergangenen Montag einen Teil der Ausbildung zum sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz in der Maria-Theresien Kaserne. Dabei wurde das Errichten und Betreiben eines Kontrollpunktes, Selbst- und Kameradenhilfe und Ablauf einer Evakuierung bzw. die Steuerung von Menschmassen geübt.

Am Dienstag absolvierten Rekruten ihre verpflichtenden Scharfschießübungen in Völtendorf. Die Übungen beinhalteten die Grundschießfertigkeiten der P80 und das Einsatz-Gefechts-Schießen mit P80 und StG77 im Wechsel.

Abschluss dieser fordernden Woche war der Überprüfungsmarsch, ein Teil der Zielüberprüfung „Basisausbildung 1“, am Truppenübungsplatz Bruck Neudorf. Während des Marsches mussten mehrere „Stationen“ wie Selbst- und Kameradenhilfe, Orientieren im Gelände, das überqueren von schweren Gelände uvm. erledigt werden.

Fotos: Garde / Wallner